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ALLEIN IM JOB
Kompetent, erfolgreich und einsam

Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens in der Arbeit – umgeben von Kolleg:innen, in Meetings, im Austausch. Und trotzdem fühlen sich viele Menschen am Arbeitsplatz zutiefst einsam. Einsamkeit im Job zeigt sich nicht nur, wenn du im Homeoffice allein bist. Sie zeigt sich auch mitten im Großraumbüro, in Führungspositionen, nach Jahren im selben Team. Du funktionierst, leistest, bist kompetent – aber tragfähige, zugewandte, menschliche Verbindung fehlt. Hier findest du verschiedene Formen, wie sich Einsamkeit am Arbeitsplatz zeigen kann.

 

DIE VERSCHIEDENEN GESICHTER DER EINSAMKEIT AM ARBEITSPLATZ

 

FACHLICH KOMPETENT– MENSCHLICH ISOLIERT

"Ich bin gut in meinem Job – aber niemand kennt mich wirklich"

 

Kennst du das?

• Fachlich bin ich anerkannt, menschlich bin ich unsichtbar

• Gespräche bleiben oberflächlich – über Projekte, nie über Persönliches

• Ich sitze in Meetings, bin dabei – aber fühle mich nicht verbunden

• Niemand fragt mich, wie es mir wirklich geht

• Ich bin Teil des Teams auf dem Papier – aber nicht wirklich dabei

• Nach Jahren im selben Unternehmen habe ich keine echten Arbeitsfreundschaften

• Ich könnte morgen gehen – und niemandem würde ich fehlen

 

Was dahinter steckt: Du bist fachlich kompetent, erledigst deine Arbeit gut – aber die menschliche Ebene ist nicht ausreichend vorhanden. Deine Kolleg:innen kennen deine Expertise, aber nicht dich als Mensch. Arbeit ist funktional geworden, nicht menschlich. Das ist erschöpfend – denn wir verbringen so viel Zeit im Job.

 

Wie ich dich begleite: Wir schauen, was du vom Arbeitsplatz brauchst: Reicht es dir, wenn Arbeit funktional bleibt? Oder fehlt dir tragfähige Verbindung? Und wenn ja: Was hindert dich daran, dich zu zeigen? Oft liegt es an Mustern – du hältst dich zurück, zeigst dich nicht verletzlich, oder das Arbeitsumfeld lässt keine kollegiale Nähe zu.

 

 

 

 

"ICH FUNKTIONIERE NUR NOCH

"Ich bin ein Rädchen im System – austauschbar"

 

Kennst du das?

• Ich funktioniere nur noch – aber niemand sieht mich wirklich

• Ich bin eine Nummer, eine Ressource, eine Arbeitskraft

• Meine Leistung wird gesehen – aber nicht ich als Mensch

• Ich könnte Probleme haben, ausgebrannt sein – es würde niemandem auffallen

• Ich fühle mich wie ein Rädchen im System

• Wertschätzung gibt es nur für Output, nie für mich

• Ich bin erschöpft – und niemand merkt es

 

Was dahinter steckt: Du leistest, funktionierst, machst deinen Job – aber du wirst nicht als Mensch wahrgenommen. Deine Arbeit zählt, aber nicht dein Wohlbefinden. Das führt zu einem Gefühl von Entfremdung: "Ich bin nur wichtig, solange ich produktiv bin."

 

Wie ich dich begleite: Wir arbeiten daran, was du brauchst, um dich wieder als Mensch zu spüren – nicht nur als Arbeitskraft. Manchmal bedeutet das: Grenzen setzen, sichtbar werden, Bedürfnisse äußern. Manchmal bedeutet es auch: erkennen, dass dieses Arbeitsumfeld nicht zu dir passt.

 

 

 

ALS FÜHRUNGSKRAFT 

"Ich trage Verantwortung – aber mit wem kann ich reden?"

 

Kennst du das?

• Als Führungskraft bin ich einsam an der Spitze

• Ich kann nicht mit meinem Team über meine Zweifel sprechen

• Ich darf keine Schwäche zeigen – also zeige ich mich nicht

• Ich trage Verantwortung für andere – aber wer trägt mich?

• Ich habe niemanden auf Augenhöhe zum Austausch

• Entscheidungen treffe ich allein – und fühle mich dabei isoliert

• Ich bin die Chefin/der Chef – aber fühle mich nicht verbunden

 

Was dahinter steckt: Führungskräfte erleben oft eine spezifische Form von Einsamkeit. Du trägst Verantwortung, musst Entscheidungen treffen, darfst keine Unsicherheit zeigen. Das Team sieht in dir die Führungskraft, nicht den Menschen. Und mit Vorgesetzten kannst du auch nicht offen reden. Du bist "oben" – und das ist einsam.

 

Wie ich dich begleite: In der Supervision schaffen wir einen geschützten Raum, in dem du nicht die Führungskraft sein musst – sondern der Mensch dahinter. Wo du Zweifel äußern, reflektieren und auch Schwäche zeigen darfst. Wo du nicht funktionieren musst, sondern du selbst sein kannst.

 

 

 

HOMEOFFICE

"Ich arbeite effizienter als je zuvor – und fühle mich gleichzeitig isoliert"

Kennst du das?

• Homeoffice: produktiv, aber allein

• Ich vermisse den informellen Austausch – Kaffeeküche, Smalltalk, Mittagspause

• Meine Tage sind durchgetaktet mit Videocalls – aber echte Verbindung fehlt

• Ich bin den ganzen Tag online – und trotzdem isoliert

• Der direkte menschliche Kontakt fehlt mir

• Ich sehe meine Kolleg:innen nur noch als Kacheln im Bildschirm

• Abends bin ich erschöpft von der sozialen Isolation

 

Was dahinter steckt: Homeoffice hat Vorteile – aber es kann auch isolieren. Der informelle Austausch, das kurze Gespräch zwischendurch, die Nähe zu Kolleg:innen – all das fällt weg. Du arbeitest effizient, aber menschlich verarmt. Und niemand spricht darüber, weil Homeoffice als "Errungenschaft" gelesen wird.

 

Wie ich dich begleite: Wir schauen, was du brauchst: Brauchst du mehr Präsenz im Büro? Oder kannst du im Homeoffice Strukturen schaffen, die dir helfen? Wie kannst du trotz physischer Distanz menschlich verbunden bleiben? Und: Wie setzt du Grenzen, damit Homeoffice nicht zur totalen Isolation wird?

 

 

NACH MOBBING ODER AUSGRENZUNG 

"Ich gehöre nicht dazu"

Kennst du das?

• Ich werde im Team ausgegrenzt oder gemobbt

• Ich bin nicht zu Teamevents eingeladen oder werde übersehen

• Ich spüre: Ich bin hier nicht willkommen

• Niemand steht auf meiner Seite

• Ich gehe jeden Tag mit einem schweren Gefühl zur Arbeit 

• Ich fühle mich schutzlos und allein

 

Was dahinter steckt: Mobbing und Ausgrenzung am Arbeitsplatz ist extrem belastend. Du gehst jeden Tag an einen Ort, an dem du nicht willkommen bist. Du leistest gute Arbeit – aber wirst trotzdem ausgegrenzt. Das zehrt an deinem Selbstwert und deiner psychischen Gesundheit.

 

Wie ich dich begleite: Wir schaffen einen sicheren Raum, in dem du über diese Erfahrungen sprechen kannst. Wir arbeiten daran, wie du mit der Situation umgehen kannst: Bleiben und Grenzen setzen? Hilfe holen (HR, Betriebsrat)? Oder gehen? Und: Wie schützt du deine psychische Gesundheit in dieser belastenden Situation?

 

 

ALS EXPAT ODER INTERNATIONALE/R MITARBEITER:IN 

"Ich bin fachlich integriert – aber kulturell außen vor"

 

Kennst du das?

• Als Expat fühle ich mich im Job kulturell isoliert

• Ich verstehe die ungeschriebenen Regeln nicht

• Humor, Codes, informelle Gespräche – ich bin außen vor

• Sprachbarrieren machen echte Verbindung schwer

• Ich bin "der/die Ausländer:in" – immer ein bisschen anders

• Fachlich bin ich kompetent – aber sozial nicht integriert

• Ich habe keine Anknüpfungspunkte zu meinen Kolleg:innen

 

Was dahinter steckt: Als internationale/r Mitarbeiter:in oder Expat bist du auf zwei Ebenen gefordert: Fachlich musst du liefern – und gleichzeitig in einer fremden Kultur Fuß fassen. Kulturelle Unterschiede, Sprachbarrieren und das Gefühl von "Anderssein" können dich isolieren, selbst wenn du im Team sitzt.

 

Wie ich dich begleite: Wir schauen, wie du trotz kultureller Unterschiede Verbindung aufbauen kannst. Was brauchst du? Mehr Mut, dich zu zeigen? Ein klareres Verständnis der kulturellen Codes? Oder die Akzeptanz, dass du "anders" bist – und das okay ist?

 

 

IM BURNOUT ODER NAHE DRAN 

"Ich halte durch – aber niemand merkt, wie es mir geht"

 

Kennst du das?

• Ich bin ausgebrannt – aber zeige es nicht

• Ich funktioniere noch – aber innerlich bin ich leer

• Niemand merkt, wie schlecht es mir geht

• Ich habe niemanden, mit dem ich über meine Überforderung sprechen kann

• Ich ziehe mich zurück – und niemand fragt nach

• Ich bin immer die Starke/der Starke – also darf ich nicht schwach sein

• Ich bin allein mit meiner Erschöpfung

 

Was dahinter steckt: Burnout isoliert. Du ziehst dich zurück, weil du keine Energie mehr hast. Gleichzeitig darfst du keine Schwäche zeigen – also verbirgst du, wie es dir geht. Das macht einsam. Und gefährlich – denn Burnout braucht Unterstützung, nicht Isolation.

 

Wie ich dich begleite: Wir schaffen einen Raum, in dem du nicht stark sein musst. Wo du aussprechen darfst: "Ich kann nicht mehr." Wir arbeiten daran, was du brauchst: Pause? Grenzen setzen? Hilfe holen? Berufliche Veränderung? Und: Wie findest du zurück zu dir selbst?

 

 

 

IN DESTRUKTIVEN ARBEITSUMFELDERN

"Leistung zählt – der Mensch nicht"

Kennst du das?

• Mein Arbeitgeber sieht mich nur als Ressource, nicht als Mensch

• Überstunden sind selbstverständlich, Erholung nicht

• Wertschätzung gibt es nicht – nur Kritik

• Ich bin ständig im Leistungsdruck

• Ich habe Angst, Fehler zu machen oder nicht zu genügen

• Die Arbeitskultur ist kalt, unpersönlich, ausbeuterisch

• Ich bin erschöpft – und niemand interessiert sich dafür

 

Was dahinter steckt: Destruktive Arbeitsumfelder entmenschlichen. Du bist eine Nummer, ein KPI, ein Output. Dein Wohlbefinden ist egal. Das ist nicht nur belastend – es macht einsam, weil du als Mensch nicht mehr zählst.

 

Wie ich dich begleite: Wir schauen ehrlich hin: Kannst du in diesem Umfeld bleiben, ohne Schaden zu nehmen? Was brauchst du, um dich zu schützen? Und wenn gehen die einzige Option ist: Wie findest du den Mut und die Kraft dazu?

 

 

 

BEI BERUFLICHER NEUORIENTIERUNG 

"Mein Job passt nicht mehr – aber wohin soll ich?

 

"Kennst du das?

• Ich bin unzufrieden im Job – aber weiß nicht, was ich will

• Ich fühle mich verloren in meiner Karriere

• Niemand versteht meine Zweifel – alle denken, ich sollte dankbar sein

• Ich stehe vor einer Veränderung und fühle mich damit allein

• Ich weiß nicht, mit wem ich über meine beruflichen Fragen sprechen kann

• Ich fühle mich zwischen "was ich tue" und "was ich will" hin- und her gerissen

 

Was dahinter steckt: Berufliche Neuorientierung ist oft ein stiller, einsamer Prozess. Du zweifelst, suchst, weißt nicht, wohin. Und niemand versteht dich – weil von außen alles gut aussieht. Diese Unsicherheit ist isolierend und hindert dich daran die notwendigen Schritte zu setzen.

 

Wie ich dich begleite: In der Beratung schaffen wir Klarheit: Was willst du wirklich? Was hält dich? Was brauchst du, um den nächsten Schritt zu gehen? Ich begleite dich durch diese Übergangsphase – ohne Druck, aber mit klarer Orientierung.

 

 

 

 

FÜR UNTERNEHMEN: Warum Einsamkeit am Arbeitsplatz ein Business-Thema ist

 

Einsamkeit am Arbeitsplatz ist kein rein individuelles Problem – es ist auch ein strukturelles. Und es kostet Unternehmen:

• Produktivitätsverlust: Einsame Mitarbeiter:innen sind weniger engagiert

• Höhere Fluktuation: Menschen verlassen Unternehmen, in denen sie sich isoliert fühlen

• Krankenstände: Einsamkeit führt zu psychischen und physischen Erkrankungen

• Schlechteres Teamklima: Isolation breitet sich aus

 

Ich unterstütze Unternehmen dabei:

• Workshops für Führungskräfte: Einsamkeit erkennen und ansprechen

• Team-Impulse: Echte Verbindung im hybriden Arbeiten schaffen

• Beratung für HR: Präventionsmaßnahmen entwickeln

• Vorträge & Keynotes zu Einsamkeit am Arbeitsplatz

 

ERKENNST DU DICH WIEDER?

Einsamkeit am Arbeitsplatz ist real – und sie betrifft mehr Menschen, als du denkst. Du bist nicht allein damit. Und du musst es nicht so hinnehmen.

WIE ICH DICH BEGLEITE

In der Beratung oder Supervision schauen wir gemeinsam:

• Was fehlt dir am Arbeitsplatz? Menschliche Verbindung? Wertschätzung? Sinn?

• Welche Muster sind aktiv? Ziehst du dich zurück? Zeigst du dich nicht?

• Was kannst du verändern – und was nicht? Wo hast du Handlungsspielraum?

• Ist es Zeit zu gehen – oder kannst du bleiben und etwas verändern?

 

Ich arbeite mit Einzelpersonen, Führungskräften und Teams.

 

 

BEREIT FÜR DEN ERSTEN SCHRITT?

Für Einzelpersonen: Im kostenlosen Erstgespräch (20 Min) finden wir heraus, wie ich dich am besten unterstützen kann.

Für Unternehmen: Lassen Sie uns sprechen über maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Unternehmen.

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